Bodenloser Flächenfraß

Bodenloser Flächenfraß

Die Erde wurde doch geschenkt
Als Lebensraum für Geschöpfe.
Je mehr der Mensch nach vorne drängt,
Entscheiden seine Köpfe.
Vor hundert Jahren war viel Platz
Für freie Wildnis und Kultur.
All die Natur samt Artenschatz
Sie lebten einfach friedvoll nur.

Die Menschheit wächst außer Kontrolle
Raubt diese Welt für sich allein.
Verackert mehr der Erdenscholle
Und städtert in die Landschaft rein.
Der fünfte Teil von unsrem Land (NRW)
Gilt irgendwie schon als versiegelt.
Der Boden unter Menschenhand
Wird asphaltiert und bauverziegelt.

Solch Flächenfraß wird retouchiert
Von Wirtschaftswachstumszwängen.
Am Ende Boden stets verliert,
weil Profiteure drängen.
Für Städte-, Straßen-, Wohnungsbau
werden Flächen ausgeWiesen
Und weiter geht der Bodenklau –
Entwicklung hoch gepriesen.

Der Flächenfraß bleibt legitim.
Man sieht kein Ende kommen.
Kulturlandschaft war schön intim
Hat wenig nur genommen.
Was heut geschieht ist gnadenlos.
Menschen vernutzen Land.
Die Schöpfung fällt aus ihrem Schoß.
stirbt durch die Planerhand.

Es gab einmal den Garten Eden,
Bis dass der Fluch die Menschheit traf.
Der Flächenfraß betrifft wohl jeden,
So lang der weiter fressen darf.
Wie viel der reichen Erdenhaut
Darf menschenfrei agieren?
Wie viel – was ganz nach Boden schaut –
Wird eignen Wert verlieren?

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