Schicksalsschläge

Schicksalsschläge

Die Arbeit ruft im Garten laut.
Da soll ich doch wohl kommen.
Doch wie mein Blick zum Spiegel schaut,
da ist der zu benommen.

Die Arbeit muss erledigt sein.
Da gibt’s kein länger Warten.
Doch bei dem heißen Sonnenschein
Verbrennen mir die Schwarten.

Die Arbeit ist längst angezeigt
Nur Mühsal bringt den Segen.
Doch wie die Wolke sich verneigt,
Gibt es erst einmal Regen.

Die Arbeit wird nun angepackt
Heraus mit Hark und Spaten
Am Birnbaum laut ein Ast wohl knackt.
Ein Sturm fegt durch den Garten.

Die Arbeit darf nicht länger ruhn.
Der Garten sonst verwildert.
Was soll ich denn als erstes tun?
– Hat den Elan gemildert.

Die Arbeit sollt beendet sein
Und das seit vielen Tagen.
Doch bei dem ersten Mondenschein
Mag ich es nicht mehr wagen.

Ich geh zurück und denke mir
Nach all den vielen Plänen
Da schmeckt mir längst das kühle Bier
Und Wurst zwischen den Zähnen.

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