Apfelfall

Apfelfall

Seit Tagen fallen sie ins Gras
Mit plumpem Aufprallton.
Den Vögeln macht das großen Spaß.
Sie picken fleißig schon.

Die klaren Äpfel madenfies
Sie reifen um so schneller.
Der Baum sie einfach fallen ließ –
Der Boden wird zum Teller.

Es beißen, nagen, knabbern jetzt
Am Fleische viele Kunden.
Von Wespen, Brummern hochgeschätzt
Wird jede Frucht gefunden.

Ganz ausgehöhlt bis auf die Haut
Und auf das Kerngehäuse
Der Apfel ist fast ganz zerkaut –
Da war`n doch auch noch Mäuse?

Ein Trümmerfeld aus braunem Brei
lockt nur noch wenig Fresser.
Die Apfelmahlzeit scheint vorbei –
Bald wird’s hier wieder besser.

Ich hark den faulen Plunder fort
Es müffelt schon die Wiese.
Der Kompost ist der rechte Ort
Für Reste ganz wie diese.

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Ein Kommentar zu “Apfelfall

  1. Ein sehr treffendes Gedicht, wie alle Themen die hier aufs ‚Blatt‘ kommen!
    Habe mir erlaubt, Sie mit diesem und Ihrer ‚Brombeerhommage‘ in meinem Blogeintrag
    zu verlinken in meinem Beitrag ‚Wildwuchs‘;
    nachzuschauen unter: http://globetrotterin.blog.de/
    Ich hoffe doch, Sie haben nichts dagegen!?
    beste Grüße aus Baden-Württemberg,
    Globe

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