Zupf-Hansel

Zupf-Hansel

Kaum geh ich durch den Garten,
Da kann ich`s kaum erwarten:
Ich muss mal wieder rupfen
und Falsches schnell auszupfen.
Die Miere in den Beeten
Macht mich noch ganz betreten.
Die Löwenzahnrosette
Ich rausgezogen hätte.
Brennnesseln greif ich unten tief
Dann läuft bestimmt auch gar nichts schief.
Der dornbewährten Distelbrut
Entferne ich die Wurzel gut.
Der Quecke spür ich hinterher,
Bis Bodensprosse sind nicht mehr.
Dem Giersch als ganz besonderer Plage
Stehl ich die Triebe untertage.
Franzosenkraut, das wächst so schnell,
dem reiß ich aus sein weiches Fell.
Der Schachtelhalm der schlimme Wicht
Beim Ziehen leider immer bricht.
Dann gibt es noch so viele Pflanzen,
die wachsend aus der Reihe tanzen.
Ich kann sie nicht bei Namen nennen,
muss trotzdem mich von ihnen trennen.
Für heute ist genug getan.
Ein Ende hat der Unkrautwahn.
Wenn morgen ich im Garten steh,
Ich neues Unheil um mich seh.

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