Warum ist es am Bach so schön?

Warum ist es am Bach so schön?

Wo Wasser fließt, da ist was los –
Da ändern sich Gestalten.
Hier rollt ein Stein, da kämmt ein Moos –
Die Welle kennt kein Halten.
Im Quellenmund rinnt es noch zart
Aus kühlem tiefen Grunde.
Doch nach dem ersten Wasserstart,
schlägt bald die Wirbelstunde.
Der Bach er tanzt, er springt und hüpft
Ist schnell und dann fast stille.
Er ist durch Blätter, Holz geschlüpft
grad wie dabei sein Wille.
Er rauscht und reißt, er stürzt und tost
Spielt frech mit seinen Kräften.
Dazwischen aber leckt und kost
Er auch mit weichen Säften.
In diesem bunten Wasserspiel
Da siedelt reichlich Leben.
An Arten gibt es mehr als viel,
die in den Bachlauf streben.
Die Eintags- Stein- und Köcherfliegen
Sind munter hier meist unterm Stein.
Auch Strudelwürmer, Krebse liegen
geschützt im Bett – sind nicht allein.
Käfer, Muscheln und auch Schnecken
Lieben ihren frischen Bach.
Kriechen, krabbeln in den Ecken
Finden dort auch ihr Gemach.
Bäche sind natürlich munter.
Erst wenn man sie verbaut,
geht Schönheit wohl den Bach herunter,
bis dass das Wasser traurig schaut.
So ein Bach kann viel verlieren,
wenn er zum Kanal entstellt.
Nicht nur der Verlust an Tieren
Ihn betrübt und nicht gefällt.
Unbeschwert und voller Kraft
Wollen Bäche einfach fließen.
Was der Mensch mit ihm so macht:
Lebenswelten dafür büßen.
In einem Bächlein helle
Da lebt es sich famos.
Denn jede Wasserwelle
Tritt neues Leben los!

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