Fette Henne

Fette Henne

Wir haben es nicht mit einem
Suppenhuhn
zu tun.
Diese Fette Henne,
So wie ich sie kenne,
Blüht
Mit viel Nektargemüt
Vom späten August
In den Herbst hinein.
Manch
Insektenbein
Läuft über den
Blütenteller
In rot, rosa
Und heller.

Wenn die Fette Henne wieder blüht,
Pfeif ich ihr mein erstes Herbsteslied.
Keine Blume, die ich im Garten kenne,
ist mütterlicher als meine Fette Henne.
Wenn die Fette Henne wieder blüht,
Wird der späte Sommer langsam müd.
Im Nektar strömt das Süße –
Des Sommers letzte Grüße.
Die Fette Henne meint es gut –
Erfrischt noch einmal Falterblut.

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Ein Kommentar zu “Fette Henne

  1. Ach, es wird ja immer schöner, gleich nach dem Quittenbrot gehe ich zum Friedhof und bringe zum vorletzten Jahr die rosa „Hühner“ gemeinsam mit üppigen klein-blütigen weißen Asternzweigen zum Friedhof. Sie haben recht, die Fette Henne ist mütterlich, ähnlich dem Mutterkraut, für mich der Inbegriff….
    HG Christine Lemser

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