Öde an den Boden

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Öde an den Boden

Zu Ende geht der Winterschlaf
Der Bauer macht die Pflüge scharf.
Im Bunker quillt in Fülle
Die pestilente Gülle.
Ende Februar da darf es stinken –
Der Boden darf nun Scheiße trinken.
Auch wenn er noch gefroren
Spritzt Dünger weit aus Rohren.
Dies ist der Anfang der Tortur
Noch radikaler wird die Kur.
Damit der Mais zum Himmel schießt,
und Beikraut nicht daneben sprießt.
Da wird gepflügt, geegt, gespritzt,
bis dass der Mais allein da sitzt
im Boden, den man im bereitet
Kaum andres Leben mit ihm streitet. Weiterlesen