Gänseliebe

Gänsepaar

Gans verliebt

Die wilde Hilde
Und der graue Theodor
Haben das Flirten vor!
Wäre hätte gedacht,
Dass fast über Nacht
Aus Unsympathie
Zarte Liebe gedieh.
Gab es zuvor heftig Streit
Um jede Essbarkeit –
Hörte man lautes Fauchen
Von Ganter und Frauchen,
So zwitschern jetzt die beiden
Beim trauten Weiden.
Wenn ihre Nähe
Stürmischer wird,
sich jede Hemmung verliert,
dann gibt es ein
Flügelschlagen
An heißen Tagen.
Ist der Rausch vorbei,
Dann kuscheln die zwei
Ganz eng beisammen.
Wenn die Flammen der Lust
In ihrer Brust
Erloschen sind,
Weht der milde Lenzenwind
Den verliebten Gänsen
In ihr Gefieder.
Schon bald turteln sie wieder.
Vielleicht legt die wilde Hilde
Muttermilde
Zu Ostern ein Ei
Oder zwei, oder drei.
Ich wünsche den beiden
Nach ihren Liebesleiden
Ganz am Rande
Eine muntere Kükenbande.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: