Schmale Pfade

Pfad

Schmale Pfade

Der schmale Pfad
Nicht immer grad
Braucht oft nicht viel
Bis an ein Ziel.
Auf Schritt und Tritt
Geht Vorsicht mit.
An den Seiten
Da begleiten
Zaun und Hecken
Manche Strecken.
Ich setz den Fuß,
und dabei muss
ich sicher sein
dass Bein für Bein
inmitten bleibt –
die Richtung treibt.
Schau in der Spur
Nach vorne nur.
So mit der Zeit
Wird Schmales breit
Vom Rande her
Da wächst das Mehr.
Wo vieles läuft,
Besuch sich häuft,
da zeigt sich oft,
nicht unverhofft,
dass aus dem Pfad
ein Weg nun ward.
Wenn Pilger jetzt
Die Strecke schätzt,
und er bald merkt
was ihn hier stärkt.
Er wandert weit.
Bescheidenheit
Ist sein Kumpan
Auf seiner Bahn –
Beim stillen Gang
Oft wochenlang.
Am Wegesrand
blüht Blumenband.
Manch Einzelbaum
bringt Schattentraum.
Ein Pilgerpfad
Ist Seelenbad,
wird Findungsweg
mit Gnadensteg.
Der Pfad leiht Zeit
Für Innigkeit
Kämmt Sorgen glatt
Streift Kummer ab,
Sucht Zukunftslicht,
Ändert die Sicht
Durch Offenheit
Zur Ehrlichkeit.
Gedankenwelt
Wird neu gestellt.
Sinnhaftigkeit
Mit Leichtigkeit
Zu verbinden,
Etwas finden,
das tief verdeckt
doch in mir steckt,
Das bringt der Pfad
Auf seine Art.
Im Gespräch sind
Sonne und Wind
Regen und Schnee
Wohin ich geh.
Es liegt viel Ziel
Im Sinnenspiel.
Die Gedanken
Freier ranken
durch Fantasie
zur Utopie.

Laufen macht frei
So allerlei
Bewegt das Herz
Tröstet den Schmerz.
Der Pfad zum Ich
Er öffnet sich,
solang du gehst
und nicht nur stehst.

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