Flatterhaft im Vollmondlicht

Vollmond

Flatterhaft im Vollmondlicht

Nach dem Winter kommt der Sommer.
Sonnenstrahlen brennen heiß.
Frühling scheint nur kurzes Komma,
Hitzetempo bringt viel Schweiß.
Alles will auf einmal blühen,
was sonst schön im Wechsel stand.
Kalte Sonne wärmt zum Glühen,
Wachstum außer Rand und Band.
Gartenarbeit kummuliert:
Altes raus und Neues Pflanzen.
Blütentempo irritiert.
Mückenwolken lustvoll tanzen.

Abendluft schwingt leicht und mild.
Vollmondscheibe leuchtet hell.
Schattenschön zeichnet das Bild,
das der Teich im Spiegel wellt.
Plötzlich huscht ein Schattenwesen
Flatterhaft flieht es herum.
Kann die Flugbahn kurz nur lesen.
Fluggeräusche bleiben stumm.
Im April heißt es aufwachen.
Fledermaus macht dann mobil.
Wie sie erste Flüge machen –
unvorhersehbares Spiel.
Freudig nehm ich ihre Grüße
Aus der dämmerdunklen Luft.
Von der Kirschbaumblütensüße
Strömt herbei noch feiner Duft.
Dieses Flattern ohne Laute,
das verzückt mich jedes Jahr,
wenn ich Fledertiere schaute,
waren Freunde wieder nah.
Meist nur eine gute Stunde
Dauert an ihr Abendflug.
Über`n Teich ging oft die Runde:
Mücken gab`s wohl da genug.

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