Mondsüchtig

VollmondMondsüchtig

Kurz vor Mitternacht
Hab ich gedacht
Da fühle
ich die Tagesschwüle
weniger stark.
Dieser Tag
War mehr als heiß.
Wolkenweiß
Spärlich gesät.
Nun ist es spät.
Dunkel wird es nicht.
Vollmondlicht
Mit goldenem Ring
Ging
durch den Garten.

Schatten harrten,
Bis Wolken trieben,
Schieben
Sich vor das Gesicht,
Löschen Licht
Momentan.
Doch die Himmelbahn
Reißt wieder frei
Schickt Sterne herbei.
Der Mond blickt mich an.
Ich kann
Krater sehen
Über Berge gehen.
Entdecke Konturen
Spuren
im weiten Blick.
Zurück
In diese Welt
Da fällt
Dicker Regen
Als Segen
Auf die trockene Haut
Tropfen so laut.
Wasser schlägt
unentwegt
auf die Blätter.
Unwetter
Von fünf Minuten
Muten
Wie ein Geistertraum.
Kaum
flüchte ich,
Schütze mich,
Da ist alles vorbei
Das Konterfei
Vom Mondgesicht
Im klaren Licht
Schaut zu mir hin.
Ich bin
Richtig
Mondsüchtig.

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