Pflaumenfreuden

PflaumenPflaumenfreuden

Der Pflaumenaugust ist nun da –
Ich meine nicht den dummen Narr,
auf den man zielt mit faulen Pflaumen
sondern der, der beglückt die Gaumen.
Am Zwetschgenbaum färben sich Früchte
Erst violett dann pflaumenblau
Im Reifen steigern sich die Süchte,
Wenn ich das süße Fruchtfleisch kau.
Ob Eierpflaumen, Reneclauden
Ob Zwetschge, Pflaume, Mirabell –
Was Maden hat, fällt früh zu Boden –
Der Rest ist kulinarisch Quell
Für sommerliche Köstlichkeiten,
die wir so gerne zubereiten.

Da steht zuerst der Pflaumenkuchen,
den wir mit frischer Hefe buchen.
Ganz köstlich aus der Pfanne schmeckt,
Wenn Pflaumen man im Teige bäckt.
Ist erntereich der Pflaumengruß,
Dann kocht man für den Winter Mus.
Was ich doch fast vergessen hätte,
es gibt zum Trocknen Dörrgeräte.
Zu Omas Zeiten – lieber Gott –
Wurd eingekocht ganz viel Kompott.
Griesbrei und Pudding schmeckten gut,
so wie man Pflaumen dazu tut.
Am leckersten bleibt stets die Pflaume,
die eben ich gepflückt vom Baume.
Das ist für mich wie Zuckernaschen –
Ganz ohne dieses „ Vorher-Waschen“.
Ich bin beim Naschen nicht allein:
Da sind die Wespen und die Fliegen,
die auch den Hals nicht voll hier kriegen.
Ich traf sogar den bunten Specht
Und staunte dann fürwahr nicht schlecht,
dass er in eine Pflaume hämmert
und mit der Frucht so richtig schlemmert.
Jetzt ist der Pflaumenaugust da –
Es ist Erntezeit wie jedes Jahr.
Doch dieses Mal hatten wir Glück:
Da heißt es nur noch: pflück und pflück!

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