Astern

HerbstasternAstern

Sie können wahrlich lange warten,
Eh ihre Blüten bunt erstrahlen.
Sonst sinkt das meiste welk im Garten,
Wenn Astern satte Farben malen.
Von Bäumen braune Blätter fallen.
Jed Sommerschmuck hat ausgedient.
Wie Birnen auf den Boden prallen,
wird der mit Faulem dicht vermint.
Bei dieser trüben Herbsttristesse
Zaubern die Astern ihr Gesicht.
Vermischen Farben mit Finesse
Und leuchten froh im späten Licht.
Da gibt es lila, rote Töne
Ein sattes Gold ist auch dabei.

Zartblaue Wimpern zeigt die schöne
Aster in ihrem Konterfei.
Was wär der Herbst ganz ohne Astern?
Sie blühen bis zum ersten Frost.
Fernab von heißen Sommerlastern
Bringen sie bunten Farbentrost.
Seh ich die Astern sich entfalten
Mit so viel malerischer Kraft,
Schwebfliegen gern hier innehalten.
Sie tanken letzten süßen Saft.
Als schmückten Astern Totenmesse –
Es starb des Sommers Feuerbrunst –
Dass man dies nicht so schnell vergesse,
Erweisen Astern uns die Gunst.

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