Apfelgedicht

ApfellastApfelgedicht

Ein Apfelgedicht
Das spricht
Kernig und schlicht
Über die gute Apfelfrucht,
Die schon Eva versucht
Im Garten Eden.
Heute steht für jeden
Eine Apfelsorte
Am rechten Orte.
In jedweder Region
Sorgte die Pomologenpassion
Für Apfelvielfalt.
Es gab frühe wie späte.
Adlige, Geheimräte
Gaben den Namen.

Denn die vornehmen Damen
– Nicht etwa die Dirnen –
Gaben den Birnen
Ihr Sortenetikette.
Auch Gebiete und Städte
Gaben ihren Apfelkulturen
Namensspuren.
Der Gravensteiner
Ein süßsaurer und feiner
Nennt immer sofort
Seinen Ursprungsort.
Die Dülmener Rose fand
Ich im Münsterland.
Der Boskoop –
das liegt auf der Hand –
stammt aus den Niederland.
Jakob Lebel und James Grieve
Stehen im Zuchterfolgsbrief.
Von den einst 2000 Arten
da warten
im Supermarktregal
nur wenige an der Zahl.
In Streuobstwiesen
Helfen wir diesen
Altbekannten Sorten
Nicht nur mit Worten.
Hier retten wir Gene
Von Renette und Alkmene.
Wenn ich in den Garten gehe,
die Apfelbäume sehe,
erfreue ich mich an den Früchten
kann sie weiter
erziehen und züchten.
Kauend will ich erkunden,
Welche Äpfel mir munden.
Aus manchem Apfelgesicht
Strömt ein Aromagedicht.
Jede Sorte schmeckt eigen –
Das wird sie dir zeigen.

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