Es regnet Nüsse

HaselnüsseEs regnet Nüsse

Seit Tagen lässt der Haselstrauch
Die braunen Nüsse regnen.
So kühl und feucht will Morgenhauch
mir herbstlicher begegnen.
Zur Mittagsfrist noch Sonne wärmt
Doch ohne jedes Brennen.
Im Haselstrauch ein Eichhorn lärmt.
Es ist ein Dieb zu nennen.
Es nagt die Nüsse kreisrund auf,
um süßen Kern zu speisen.
Die Schalen liegen leer zuhauf
Und auf den Nager weisen.

Nun kommt der Tag, an dem die Nuss
Sich löst aus allen Häuten.
Im warmen Wind fällt Schuss um Schuss
Das hat nur zu bedeuten:
Befreite Nuss prallt auf den Stein
Des Pflasters von dem Wege.
Und aus dem Dach vom Haselhain
Treffen nun schwere Schläge.
Die frische Nuss gleich aufgeknackt
Bringt köstlichste Geschmäcke.
Was hinderlich so hart verpackt,
würzt Kuchen und Gebäcke.
Dem Eichhorn nehm ich Futter weg.
Werd es auch kaum verstecken.
Mein Vorrat ist der beste Zweck
Genuss erneut zu schmecken.

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