Ad Fontes – Zurück zu den Quellen!

QuelleAd Fontes –
Zurück zu den Quellen!

Die Besinnung auf die Quellen
Sollte die Sinne recht erhellen.
Die Schriften aus dem Altertum
Behielten ewig ihren Ruhm.
Der Humanist liest den Urtext,
Weil damit die Erkenntnis wächst.
Im Griechischen und im Latein
Da findet Geist zu höchstem Sein.
Doch was hat manche Weisheitsstelle
Zu tun mit einer echten Quelle?
Die Quelle bleibt doch ewig jung:
Denn es altert kaum der Ursprung.

Das Wasser, das vom Grunde steigt,
Sich fließend aus der Quelle neigt.
Wenn ich „ad fontes“ mich bewege,
Mein Auge in die Welle lege,
erreiche ich den ersten Ort,
wo Leben startet bachwärts fort.
Es zeigt sich hier mir der Beginn.
Der Wasserlauf schwillt zum Gewinn.
In Quellen find ich höchste Klarheit.
Krenobionte sind die Wahrheit,
dass hier noch nichts ist eingetrübt.
Natur sich ganz in Schöpfung übt.
Gleicht alter Geist wohl einer Quelle?
Gedankengut wie eine Welle,
die bald das ganze Tal erfrischt.
Kann später Fluss vom Borne zehren –
Kann Altertum die Neuzeit lehren?
Der klare Quell und Sokrates
Sind unerschöpflicher Progress.

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