Jahreszeitenlos

ChristroseJahreszeitenlos

Eine milde atlantische Brise
Wie diese
Hatten wir schon so oft –
Dann bleibt der Winter soft.
In blattentleerten Bäumen
Fangen Knospen an zu träumen
Vom frühen Frühjahrsglück –
Sie machen sich schon dick.
In Wiesen strotzt das Grüne
Und auf der warmen Bühne
Blüht gelb der Löwenzahn.
Hoch auf dem Wetterhahn
spottet der Drosselmann –
so laut er kann.
Macht Urlaub die Frau Holle
bleibt braun die Ackerscholle,
In die noch nicht gesät.
Ein warmer Regen weht
Durch ratlose Naturen.
Denn alle Wetterspuren
Klammern den Winter aus –
Manchmal mit Sturmgebraus.
Ich brauch die weißen Flocken
wollwarme dicke Socken
Und blankes Spiegeleis
den Reif am Tannenreis.
Ich weiß mich nicht zu fühlen
Sitz quasi zwischen Stühlen
Vom Herbst und Lenzian –
Was fang ich damit an?
Schneeglöckchen mächtig drücken
Wollen schon bald beglücken
Mit weißem Blütenflor
Läuten am Frühlingstor.
Ich werd den Winter suchen
Den Westwind laut verfluchen
Und warten auf Zauberschnee –
Vielleicht hilft mir ein Tee.

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