In den Wolken

WolkenIn den Wolken

Weißt du wie viel Wolken ziehen
Windgetrieben am Firmament?
Manche gleiten, andere fliehen
Keiner alle Formen kennt.
Zart wie ausgezupfte Watten –
Gewitterschwarz und blitzerschreckt
Bringen sie uns so viel Schatten,
Wie der Himmel sich bedeckt.
Ganz geboren aus dem Nichts
Wachsen sie ins Grenzenlose.
Sind Akteure jeden Lichts
Wechseln ständig ihre Pose.
Schäfchenwolken bilden Herden.
Weißer Flaum in Sphären schwebt.
Wenn sie schwer und dunkel werden,
wird ihr Ende nass erlebt.
Wolken sterben tröpfchenweise
Klären sich im Regen auf.
Winters endet Wolkenreise
Dann fällt Schnee und der zuhauf.
Sonne saugt sich Wolkenkinder.
Wind treibt sie beschwingt umher.
Wolken sind stets Formerfinder
Lieben Wechselbilder sehr.
Heute taucht die Abendsonne
Wolkenkörper tief ins Blut.
Farbenrausch bringt neue Wonne
Im letzten Licht sinkt Wolkenglut.
Wolkenlos sind andre Tage –
Freiheit bis zum Horizont.
Beim Zeus stellt sich die Frage,
wo der Regengott dann wohnt.
Wolken kommen, Wolken gehen
Über den Wolken zieht ein Jet.
Unser Erdball will sich drehen.
Wolken sind sein Himmelbett.

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