Löwenzahn

LöwenzahnLöwenzahn

Erst steht an ihrer Stätte
Aus Blättern die Rosette.
Wie Schwerter spitz gezähnt
Der Löwenzahn sich dehnt.
Er duldet in der Nähe –
So wie im Baum die Krähe –
Den Konkurrenten nicht
Er macht den Boden dicht.
Im März da wird geschossen
Und aus den Knospensprossen
Quillt gelb ein Blütenkopf
Feinblättrig ist der Schopf.
Kuhblumen war der Name
Pusten wurd zur Reklame
In unsrer Kinderzeit.
Das hat uns sehr erfreut.
Wenn wir die Blumen pflückten
Und Mütter so beglückten,
wurden Kinderhände braun
nicht schön mehr anzuschaun.
Der Milchsaft an den Fingern
Konnt Freude kaum verringern
Mit Ata wurd gescheuert –
Die Sauberkeit erneuert
Alles war wieder gut.
Von dem Löwenzahnblut
Sind Bilder mir geblieben –
Vielleicht war ich da sieben.
Die erste gelbe Blüte
Ist noch von großer Güte.
Eine Fliege macht grad Rast –
Vielleicht als erster Gast.
Unendlich wird die Zahl
Der Blüten dann auf mal.
Es wogen gelbe Meere.
Der Duft geht dann ins Schwere.

Der Löwenzahn ist so gedüngt,
dass es daneben kaum gelingt,
mit Buntheit zu gestalten
und Vielfalt zu erhalten.

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