Strandgut

TexelstrandStrandgut

Zwischen Strand und Meer
steht etwas quer.
Was hier
in den Sand gebaut,
ist heute menschenleer.
Vom Abendhimmel
bunt durchschaut:
gläsert der Pavillon.
Es tönt
ein breiter Wellenschlag,
ebbt ab
in lautem Brausen.
An Scheiben
trocknet Möwenkack,
Weil sie hier
rastend hausen.
In Fernen
spannt der Horizont
exakte Wasserwaagen.
Der Himmel zeigt sich
beige und blond
Mit dunklem Wolkenkragen.
Die Brandung
singt so strophenhaft
Der Pavillon hört zu.
Im Meer Schäumt ewig neue Kraft
Das Haus ist voller Ruh.
Zur Vorsaison
und kalt im Mai
da fehlen
noch Touristen
Es bleiben
alle Sitze frei
Nicht nur
für die Nudisten.
Das Strandcafe
vom Wind umweht
Die Fahnen
sind zerschlissen.
Wann nun die Sonne
Sinkend geht,
das werde
ich bald wissen.

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