Schaliges

ZwiebelSchaliges

Sie wirft sich gern in Schale
Man nimmt sie oft zum Mahle.
Sie lässt uns Tränen weinen,
Bringt Gase zum Erscheinen.
Ein jeder weiß, was vor mir liegt –
den Saftgeruch ja diesen kriegt
man erst mit reichlich Seife weg –
doch lecker brät sie braun im Speck.
Es ist die Zwiebel, an die ich denke,
die ich so gern im Fette schwenke.
Sie macht die Bratkartoffel nett
Ein Rumpsteak schmort im Zwiebelbett.
Ich wüsste gern die Schalenzahl.
Doch dieses Rätsel wird zur Qual.
Wenn ich den rechten Schnitt jetzt bringe,
da werde ich zum Herr der Ringe.
Die rote Zwiebel zeigt recht schön,
wie Schalengrenzen bunt aussehn.
Gleich ess ich ein Tomatenbrot
Mit Schinken drunter – in der Not.
Nach Pfeffer, Salz kommt dann die Zwiebel
Ist letztlich für Geschmack das Siegel.
Die feine Schärfe lieb ich sehr –
Sie steigert gar noch den Verzehr.
Eine Küche ohne jede Zwiebel,
die ist fürwahr wirklich nur übel.
Verräterisch schwebt grad ihr Duft
Ein Braten seine Freunde ruft.

Ein Gedanke zu “Schaliges

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