Blumenerde

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Für den Garten
ist fast alles käuflich –
Gottlob kommt nur wenig
aus der Natur.
Der Markt wirbt heftig und auch häufig
Er bleibt der Kundschaft auf der Spur.
Für Blumenpracht da braucht man Erden.
Die sind in Plastiksäcken abgefüllt
So kann das mit dem Blühen werden
Von Oberstdorf hinauf bis Sylt.
Besuche ich ein Gartencenter,
Erleb ich dort die pure Qual.
Denn Erden grad als halber Zentner
Sind feilgeboten ohne Zahl.
Mir scheint für jede Gartenblume
Brauch ich ein Wachstumserdsubstrat.
Den Unterschied der braunen Krume
Kennt der Verkäufer obligat.
Dünger und Torf sind Wunderwaffen,
Die machen die Erde richtig gut.
Mit speziellem Boden schaffen
Wir Rosenmeer mit Blütenglut.
Der Torf war einst des Moores Seele.
Hat sich seit langem aufgebaut.
Wenn ich die Blumenerde wähle,
auf totes Moor
mein Blick dann schaut.

In der Natur reifen die Erden
Für Moos und Kraut
und Strauch und Baum.
Hier ist ein Wachsen und ein Werden
Ganz sommerbunt der Waldessaum.
Jede Pflanze sucht sich ihre Stelle,
wo alles sie zum Leben hat.
Der Boden sorgt für sie als Quelle,
Macht Wurzelhunger ständig satt.

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