Auf Kosten anderer

SchlupfwespeAuf Kosten anderer

Nicht nur bei uns
Können wir täglich erleben,
wie Mitmenschen nur danach streben,
auf Kosten anderer Ihr Dasein fristen –
wie eine Made tief im Specke nisten.
Das Prinzip hierzu ist gar nicht neu
Auch manche Wespe ist so frei.
Sie legt dazu manch rundes Ding
Mit Bohrer in den Schmetterling.
Dort will die Larve parasitieren –
Der Wirt wird immer nur verlieren.
Im Sonnenlicht zur Mittagszeit
Da landet eine Herrlichkeit
Von einer Wespe auf der Blüte –
Ein Tier von ganz besondrer Güte.
Mit schwarzen und mit gelben Farben
Schlupfwespen solch ein Outfit haben
Wie ihre bösen Stechverwandten,
Die fieses Gift ihr eigen nannten.
So grell geschminkt assoziiert,
dass Schlimmes gleich wohl hier passiert.
Wenn ich das Tier hier nun nicht störe,
dann saugt es an der Wilden Möhre
vom süßen frischen Nektarsaft.
Das gibt ihm erst mal neue Kraft.
An einer Stelle wird es eng,
wenn ich nur an die Taille denk.
Ich kann darüber ewig staunen
Über verrückte Bauplanlaunen.
Dies Nadelöhr ist höchst perfekt,
weil so viel Freiheit in ihm steckt.
Ich kenne wirklich weit und breit
Nicht ähnliche Beweglichkeit.
Ein Schmetterling muss für sie sterben.
Ein Wespenei bringt ihm Verderben.
Grad landet sanft ein Schmetterling –
Hier war dann doch kein Ei wohl drin.

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