Lucilia

FliegenLucilia

Wenn Früchte reifen im August,
lockt Zuckriges die Schlemmerlust.
Die gelbe Birne springt vom Ast
Zu schwer war bald die süße Last.
Zerschmettert platzt das Fruchtfleisch auf
Und Fliegen gibt es nun zuhauf.
Ganz viele sind grüngold lackiert
Vom Sonnenlicht funkelnd poliert.
Ihr Körper glänzt metallisch schön
Hab solch ein Schillern kaum gesehn.
Goldfliegen bunt wie sie mal sind
Bleiben vom Aas das ärmlich Kind.
Die Fliegenmütter spähen Leichen
Sind umtriebig ohnegleichen.
Legen als erste ihre Eier –
Die Maden sind dann plumpe Geier.
Wenn ich die hübschen Fliegen sehe
Auf fauler Birne in der Nähe,
verdränge ich die dunklen Seiten,
die diese Tiere stets begleiten.
Vor mir schwebt im Sonnenglanz
Ganz in Gold ein Fliegentanz.
Dieses bunte, süße Leben
Kann die Sonntagsstimmung heben.

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