Glückspilze

FliegenpilzGlückspilze

Wie aus dem Nichts da schießen
Pilze aus Erdenschichten.
Bis Blumen üppig sprießen,
Muss Sonnenschein viel richten.
Was sich im Wald ganz pilzlich zeigt,
hat Röhren, oft Lamellen.
Sie dienen nur der Fruchtbarkeit
bis Sporen sich einstellen.
Wird jemand Glückspilz hier genannt,
lächelt Fortuna immerzu.
Sorgen sind ihm meist unbekannt.
Das Pech lässt ihn in Ruh.
Wer Pilze gern in Speisen mag,
sollte sie bestens kennen.
Sonst kommt für ihn der Jüngste Tag
Und der wird qualvoll enden.
In manchem Pilz steckt stärkstes Gift
Man darf ihn niemals pflücken.
Das Ende ist sonst schnell verbrieft
Denn Leben wird missglücken.
Warum sind Pilze so gemein,
Dass sie selbst Tod uns bringen?
Ein Pfifferling schmeckt gut und fein –
Den darf ich gern verschlingen.
Im Wald gibt es noch viele mehr,
die sind aber recht fade.
Da lohnt sich wirklich kein Verzehr –
Empfiehlt sogar die Made.

Ein Glückspilz ist das die Person,
die knackt den Jackpot ganz alone.
Ein Glückspilz ist das wohl die Frau,
sie gewinnt am Steg die Leibesschau.
Ein Glückspilz ist in dieser Welt
Ein Torwart, der den Elfer hält.
Ein Glückspilz ist, der sich lang schindet
Und doch den Schatz am Ende findet.
Ein Glückspilz findet im Nietenmeer
Den Hauptgewinn – das freut ihn sehr.
Ein Glückspilz findet ungewollt
In einer Truhe ganz viel Gold.
Ein Glückspilz ist, der 100 Jahr
Gesund und munter immer war.
Da war da noch der Hans im Glück,
der fand was Besseres Stück für Stück.
Der sah das Gute in der Welt –
Das lag fernab von Gold und Geld.

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