Zwei Früchte im Gefängnis

PhysalisZwei Früchte im Gefängnis

Zwei Früchte im Gefängnis
Leuchten dort kirschenrot.
Ich bring sie in Bedrängnis
Durch meine Naschsuchtnot.
Wie Lampions umkleiden
Hüllen die süße Frucht.
Sollen Genuss vermeiden
Für den, der es versucht.
Das Ziel doch zu erreichen,
fällt später sichtbar leicht.
Natur setzt bald ein Zeichen.
Der Mantel zart erweicht.
Die Haut beginnt zu schwinden
Zurück bleibt nur Gerüst
Ich kann die Frucht bald finden,
Die meine Sinne küsst.
Noch ist sie licht umfangen
Von schönster Baustruktur
Doch im Verfall gelangen
Wir auf die tiefste Spur.
So wundersam verbunden
Ergreift Struktur den Raum.
Die Rippen sind gewunden
Zerbrechlich wie ein Traum.
Noch bleibt die Frucht gefangen
Umhüllt vom Lampion.
Der Herbst ist längst gegangen
Ein Vogel wartet schon

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