Das Eichhorn

EichhörnchenDas Eichhorn

Wie Tarzan schwingt sich das Eichhorn
von Ast zu Ast im Baum.
Den Gärtnern schwillt enorm ihr Zorn
Nussdiebe sind Albtraum.
Das Eichhorn sammelt messihaft
die Nüsse ohne Ende.
Es nimmt sie frech und ungestraft
in seine Diebeshände.
Der erste Hunger wird gestillt
Die Nagezähne kreisen.
So wird der Magen aufgefüllt.
Bald Schalenreste weisen,
dass solcher Kern wohl lecker ist,
frisch aus dem Haselstrauch.
Das Eichhorn so viel davon frisst,
dass sich bald wölbt sein Bauch.
Dann wird versteckt den ganzen Tag.
Nuss um Nuss verschwinden.
Denn, was das Tier heute nicht mag,
möchte es später finden.
Wie merkt sich Eichhirn all die Orte,
wo es versteckt die Vorratsnuss?
Wenn ich mein Geld so etwa horte,
– und es dann wiederfinden muss –
Was werde ich zurück bekommen?
Was bleibt für immer aus dem Blick?
Die Zahlen bleiben mir verschwommen.
Gottlob ist dies ja nur ein Tick.
Die Eichhornhaselnussverstecke,
die der Nager nicht mehr offen gräbt,
treten dann aus der Bodendecke,
wenn das Frühjahr sie zum Keim belebt.
Nüsse treiben frische Triebe.
Dicht gedrängt grad an dem Platz,
wo das Eichhorn mit viel Liebe
Vorrat hortet für die Katz.

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