Hast du Töne?

AbendröteHast du Töne?

Die ach so stumme Winterszeit
nimmt lenzend bald ein Ende.
Die Vögel putzen Frühlingskleid
schmücken sich für die Wende.
Wenn abends sinkt der Sonnenball
mit Purpurfeuerröte
da stimmt die Amsel wieder mal
die wonnigliche Flöte.
Im Dämmerlicht wellt Melodie.
Die Sehnsucht möchte singen.
Töne schmelzen zur Symphonie,
die viele Strophen bringen.
Der Buchfink schmettert kurz und hart
Die Meise rufend flötet.
Braunellen tirilieren zart,
wie sich die Stimmung rötet.
Ein jeder spielt sein Lied voll Lust.
So klingt im Ton die Sprache.
Mit Leidenschaft aus tiefer Brust,
damit die Lieb erwache.
Hat uns die Vogelschar gelehrt,
Musik zu komponieren?
Was einer Nachtigall entfährt,
kann Callas nur kopieren.
So viel Gefühl im Stimmenklang
will dieser Vogel schenken.
Ein Männchen voller Sturm und Drang
mag pfeifend auf sich lenken.
Haydn, Mozart oder Strauss
machten Musik unsterblich.
Ihr Notenwerk bekommt Applaus
bleibt ewig und vererblich.
Der Frühling lässt mich fröhlich summen.
Meist sind es alte Lieder.
Was meine Lippen leise brummen,
klingt einfach und meist bieder.
Doch mein Gesang der stimmt mich heiter.
Auch wenn Harmonia oft fehlt.
Ich singe trotzdem einfach weiter.
bis Melodie dann wieder geht.
Von Vögeln haben wir`s gelernt –
lassen Akkorde tönen.
Der Wohlklang hat uns nicht entfernt:
Musik vereint im Schönen.Starensemble

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