Kiefernkotsackblattwespen

KiefernwespenkotKiefernkotsackblattwespen

Wie doch manchmal das Leben so spielt:
Unsere noch so junge Kiefernbrut erhielt
wohl im Frühjahr Kiefernkotsackblattwespenbesuch
und ich fragte mich: Ist das Segen oder Fluch?
Auf unserem Gründach wachsen schöne Pflanzen.
Einige außerordentlich aus der Reihe tanzen.
Hierzu gehören ungefähr 26,5 kleine Kiefern,
die mir den Beweis ungehörigen Wuchses liefern.
Ich wollte sie neulich einfach alle ausreißen,
um sie zerpflückt auf den Kompost zu schmeißen.
Doch heute sah ich sie ziemlich elend abgefressen.
Überall hat alter Kot an den Stängeln gesessen.
Die jungen Kiefern schauten so erbärmlich aus
wegen des kahl abgenagten Körperbaus.
Kiefernkotsackblattwespen waren meine Retter.
Sie fraßen genüsslich als Larven die Nadelblätter.
Ich lernte heute auf meine alten Tage,
ganz hoffnungslos ist doch nicht die Lage.
Den doofen Kiefern ging es wirklich an den Kragen.
Die falschen Pflanzen wandern in den Magen
einer grünen Larve aus dem Blattwespengeschlecht.
Der Kiefernbrut geschieht nur Recht.
So brauche ich keinen Kieferchirurgen vor Ort,
der Sterbehilfe gewährt für den Pflanzenmord.
Das Problem auf dem Gründach das löst allein die Natur.
abwarten auf die Kiefernkotsackblattwespen –
heißt die Devise nur.Kiefernwespen1

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