Was für eine Gurke!

GurkenscheibeWas für eine Gurke!

Das Ding ist grün und meistens krumm
liegt auf dem Beet im August rum.
Was an der Ranke schnell dort wächst,
wird bald mit Essigsud verhext.
Auch will man Gurken salzig baden,
das ist am Ende nicht ihr Schaden.
So kann man Gurken würzig essen –
wenn längst der Sommer ist vergessen.
Da wachsen aber auch noch Gurken
das sind so richtig lange Schurken.
Sie gleichen zwar nicht ganz den Schlangen
haben den Namen doch gefangen.
Sie lässt man gern im Glashaus treiben
und schnibbelt sie oft dünn zu Scheiben.
Man isst die Lange gern als Salat
weil sie viel frischen Saft so hat.
Dann gibt es noch die Gurkenscheiben,
die Stunden auf der Haut verbleiben.
Ob Gurken wirklich Falten straffen –
das wissen nur die Schönheitsaffen.
Geschmort im Fett warm aus der Pfanne –
das hält die Zunge wohl im Banne.
In die Roulade tief eingerollt
hat sie Geschmack hineingeholt.
Man sagt zur „sauren Gurkenzeit“,
da endet manche Süßigkeit.
Wenn hoch im Sommer der Ball nicht rollt,
wird mit der Gurkenzeit gegrollt.
Auch wird die Gurke dann zitiert,
wenn Nase mal was größer wird.
Ist Spielergebnis völlig schnuppe,
dann spielt wohl eine Gurkentruppe.
Wenn Gurken blühen, gibt’s viel Gesumm
und launig wächst die Beere krumm.
Wer Gurken isst, der beißt auf Beeren,
die Gott sei dank nur wenig nähren.
Ich möchte sie auch nicht vermissen
die süß und sauren Leckerbissen.

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2 Kommentare zu “Was für eine Gurke!

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