Sieben Admiräle

AdmiralSieben Admiräle

Sieben auf einen Streich –
ich sehe sie zugleich.
Es flattern schmucke Admiräle
Sieben, wenn ich sie hier zähle.
Alle haben sich hübsch rausgeputzt
Die Uniform ist nicht verschmutzt.
Der Körper ist ganz braun behaart.
Oranger Ring folgt dann apart,
Flügelspitzen rabenschwarz beschuppt
mit weißen Flecken keck betupft.
Wie aus dem Himmel lichtes Blau
zeigt sich am Rand der Flügelschau.
Die Admiräle inspizieren
am Boden dort mit anderen Tieren
die abgestürzte Birnenfracht,
die vielen Appetit hier macht.
Kaum will ein Falter Süßes naschen,
will eine Hornisse ihn schon kaschen.
Im Sturzflug sucht Angreifer sein Ziel.
Dem Schmetterling, dem bleibt nicht viel,
um sich zu retten in der Flucht.
Er erst mal nur das Weite sucht.
Doch lockt der süße Gabentisch –
die Birnen sind zwar nicht mehr frisch.
Leicht angefault schmecken sie gut.
Das bringt auch Kraft ins alte Blut.
Kaum landet wieder Admiral,
beginnt erneut die schlimme Qual.
Das Wespentier kommt angeschossen,
noch eh vom Birnenbrei genossen.
Mich amüsiert das bunte Treiben –
So kann ich wieder etwas schreiben:
Sieben Admiräle in die Flucht geschlagen-
gelbe Jäger sie verjagen.
Gekämpft wird nur um Birnenbrei.
Ich verließ den Schauplatz um halb drei.

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