Ein bisschen Weihnacht

P1130111Ein bisschen Weihnacht

Ein bisschen Weihnacht würd ich mir erhoffen
vom Wettergott – doch der ist wohl verreist.
Ein bisschen Weihnacht, dass mein Herz wird offen
dass Alltagstrott in mir nicht fest vereist.
Ein bisschen Weihnacht – ja: „Wir schaffen das!“
dass Heimatlose bei uns endlich Frieden finden.
Ein bisschen Weihnacht macht das Flüchtlingsauge nass,
wenn wir uns nächstenliebend mehr verbinden.
Ein bisschen Weihnacht verklärt mit Kitsch aus Engelshaaren
dazu der Tisch mit Köstlichkeiten gut gedeckt.
Ein bisschen auch von all der Weihnacht aufzusparen,
dass Ankömmlingen Leben bei uns besser schmeckt.
Ein bisschen Weihnacht fernab von schnöden Kaufgelüsten
für eine Zeit der Einkehr und der innerlichen Ruh.
Ein bisschen Weihnacht, wo wir uns weniger brüsten,
manch anderen drückt fehlend ja der Schuh.
Ein bisschen Weihnacht mit biblisch grauer Vorgeschichte –
auch wenn man Märchenbildern kaum noch Glauben schenkt.
Ein bisschen Weihnacht mit oh du fröhlichem Gesichte –
bei dem man auch um sich herum
ein bisschen lieber denkt.

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