Bergkristallin

P1140133Bergkristallin

Als wär es allerreinstes Eis
so überhell und strahlend klar
doch scheint die Sonne noch so heiß
bleibt dies Gebilde hart und starr.
Kristalle blenden all das Licht,
treten sie bergtief erst zu Tage.
Ein Glanz, der sich auf Seiten bricht,
stellt alle Schönheit außer Frage.
Bergkristalle kennen keine Farben:
Das pure Sein in lichter Form.
Sie wirken fast wie Göttergaben
Naturgesetze sind die Norm.
Manch Bergkristall wächst unermesslich.
Zwei Meter sind längst noch kein Ziel.
Auch der bleibt klar, erscheint höchst blässlich –
kleine Kristalle, die gibt es viel.
Als Schulkind war ich früh besessen
von dieser gläsern feinen Pracht.
War bald steinreich, hab viel besessen.
Das Glitzernde hat Spaß gemacht.
Die frühe Sammlung ging verloren.
Wo alles blieb, bleibt ungeklärt.
Es wurden Hobbys neu geboren –
die Kindersammlung ohne Wert.
Der Bergkristalle alte Zeiten
kehrten viel später mir zurück.
Wurden erneut mir Kostbarkeiten –
heut hab ich wieder manches Stück.
Lasse wie damals Augen glühen,
was die Natur zur Reife bringt.
Kristalle in der Sonne blühen,
wenn Strahlenkraft sie ganz durchdringt.
Manch Bergkristall in kühlster Klarheit
zeigt sich so edel, lupenrein.
Die Harmonie zeigt ganze Wahrheit
brillant gefügt zu einem Stein.

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