Advent, Advent… der Himmel brennt

p1170612Advent, Advent..
der Himmel brennt

Für zehn Minuten brannte das Himmelszelt.
Feuriges loderte in der Wolkenwelt.
Der Tag war wettermäßig
weder schön noch etwa hässlich.
Zum Abend lugte noch die Sonne hervor
Das Wolkenbett riss so manches Tor.
In der Dämmerung waren Schäfchenherden
locker am Horizont über den Erden.
Die Dezembersonnenglut
tat den Wölkchen richtig gut.
Im Nu standen sie hell in Flammen
Sie rückten enger noch zusammen,
dass nur wenig Feuer die Spalten verließ.
Im Adventlied ja es immer schon hieß:
Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier
dann steht ein Kindlein vor der Tür.
Hier brannte ganz das Firmament.
Wenn man die Zeit Advent hier nennt,
dann kam das Licht heut tausendfach.
Ich zählte wirklich nicht danach.
Der Himmelspuk war schnell vorbei.
Die Dämmerung huschte herbei.
Sie löschte alle Feuersbrunst-
zurück blieb Rauch als Nebeldunst.
Dann wurd es dunkel, finster hier.
Der Zeitpunkt nun, das dacht ich mir,
ist da, den Schalter um zu drücken,
um Weihnachtswerk mit Licht zu schmücken.
Der Strom, der Lampen gern erhellt,
aus Kohlekraft wird zugestellt.
Vielleicht leuchtet der Weihnachtsbaum –
es wäre wie ein böser Traum –
auch etwas sogar atomar.
Advent, Advent du bist jetzt da.

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