Bäumemeer

Bäumemeer

Fast wie mit Adleraugen durfte ich sehen
ins Meer von Bäumen aus luftigen Höhen.
Nie zuvor stand ich so hoch über den Kronen,
fühlte mich kreiselnd fast schon so wie Drohnen.
Jeder Baum zeigte mir seinen eigenen Kopf
Zweige umwogten mähnenhaft den Schopf.
Noch ist vom Herbst das Laub kaum koloriert.
Leuchtendes Gelb sich ränderlich verliert.
Bald färben sich synchron unendlich viele Blätter –
warten bunt auf Altweibersonnenwetter.
Dann wogen Farben – entblättern sich Gezweige.
Tragzeit der Bäume geht fallend zur Neige.
All Laub es landet weich – küsst fast die Erde,
auf dass Humus bald aus ihm werde.
Ich betrachte dies Bäumemeer bewundernd schön von oben,
will Wellen, Kreise der Natur laut loben.
Der Wald zeigt Größe, erreicht hier seine Gipfel.
Herbstfeuer leuchten hoch bis in die Wipfel.

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