Verborgene Schätze

Verborgene Schätze

Ich lasse mich immer wieder faszinieren
von versteinerten Pflanzen, fossilen Tieren.
An geschichtsglücklichen Fundortstellen
finden wir später so erstarrte Quellen
vom Leben vor einer undenklichen Zeit.
Formen verewigen im mineralischen Kleid.
Ammoniten, Seelilien von anno dazumal
erscheinen in Lagerstätten in großer Zahl.
Fossilien lehren epochal Erdgeschichte.
Die Evolution machte Lebewesen wieder zunichte,
um neue Arten irdisch zu präsentieren.
Tiere mit tausend Füßen – und solche mit vieren.
Versteinertes ist bei Sammlern enorm begehrt.
Manch seltenes Stück erzielt wahnsinnigen Wert.
Fundorte werden bis aufs Letzte geplündert,
wenn kein Gesetz diese Raubritter daran hindert.

Wenn ich Sammlungen voller Neugierde betrachte
und mein Herz vor der Schönheit nur so lachte,
kam mir ein Gedanke in meine Sinnfantasie:
welche schönen Schätze werden eigentlich nie
aus ihrem Versteck tief im Muttergestein
an das Licht unserer Blicke je erschienen sein?
Manch hübsches Geheimnis schlummert gut versteckt,
dass vielleicht kein Mensch seine Anmut entdeckt.
Mich tröstet der Gedanke, dass einiges bleibt,
über das der Mensch nicht analysierend schreibt.
So lässt sich auch künftig noch davon träumen,
da läge Wunderbares in erdinneren Räumen.
Der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt,
so lange man glückliche Zufälle noch schätzt.
Im Verborgenen liegt ein nie endender Reiz.
Manches liegt direkt vor dir – ist dennoch abseits.

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