Papilio

Papilio

Die Leichtigkeit des frohen Seins
liegt hier weit außerhalb des Weins.
In frühlingshaften, lauen Lüften
aromenhaft gewürzt mit Düften
will er aus tausend Blütenmündern,
den süßen Nektar saugend plündern.
Er tanzt im Wind, gaukelt ins Freie
zieht flatternd Kreise immer neue.
Er schaukelt trunken hin und her
dann segelt er schwerelos gen Meer.
Doch bald schon kehrt er gern zurück.
Denn nur an Land findet er sein Glück.
Ob Fenchel, Dill oder die wilde Möhre
die aufgerollte lange Röhre
ist schnell gestreckt zum Blütengrund
schleckt süßen Saft tief in den Mund.
Beim Schwalbenschwanz ist wunderschön
sein Schuppenkleid hier anzusehen.
Zitronengelb, schwarz, blau und rot
ein Farbenspiel, das sich mir bot,
gehört zu einem bunten Kleid
der frühlingsfrohen Heiterkeit.
Ich kannte den Ritterfalter bisher nur
aus einschlägiger Bestimmungsliteratur.
Oft illustriert er Werbeseiten
soll Lebensfreude so verbreiten.
Den Ritterfalter dort zu erleben,
wo noch Natur kann alles geben,
was dem Insekt so richtig schmeckt,
das hab ich endlich hier gecheckt.
Der wilde Frühling mit blühenden Steinen,
der kann es gut mit Faltern meinen.
Hier tanzt er sorglos auf und nieder,
als höre er lautlos leise Lieder,
die windbeschwingt voller Harmonie
dem Schwalbenschwanz eine Melodie
in seine Flugverläufe bringen-
da kann das Fliegen
gut gelingen.

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