Wasserträume

Wasserträume

Glitzernd, spiegelnd wellig kräuselnd
liegt der Teich in grünem Grund.
Warmer Wind an Blättern säuselnd
Wasser riecht aus seinem Mund.
Auf der alten Bank da sitze
ich und träume vor mich her.
Sehe auf der Binsenspitze
der Libellen Wiederkehr.
Runden fliegend, flatternd, kreisend
Flügel blinken sonnig hell –
cyanblau gefärbte Reisen
mal fast schwebend dann sehr schnell.
Aus dem Wasser taucht die Spitze
einer Schnauze etwas auf.
Ja der Frosch mag wohl die Hitze
bringt ihm Stimmung in den Lauf.
Quakend, keckernd oder krächzend
Schallt es laut und etwas derb.
Manche Töne klingen ächzend
Liebeslieder schallen herb.
Auf dem spiegelblanken Wasser
tanzen Wanzen immerzu.
Beine werden niemals nasser.
kommen selten auch zur Ruh.
Käfer, Molche, Wasserschnecken
schnappen oben von der Luft.
Räuber wollen sich verstecken
in den Pflanzen hockt manch Schuft.
All das bunte schöne Treiben
in dem Teich und drum herum
Lässt mich traumhaft lange bleiben –
nur mein Rücken, der wird krumm.

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