Rabenkrähe

Rabenkrähe

Neulich saß in meiner Nähe
furchtlos eine Rabenkrähe.
Wir beäugten uns minutenlang
Dem Sperlingsvogel war nicht bang.
Ich durfte ihn fotografieren.
Das tu gern bei schönen Tieren.
Der Vogel, der vor mir so saß
von Kopf bis Fuß war rabenschwarz.
Erst, als ich bis auf einem Meter
herankam, krächzte mit Gezeter
das Federvieh und flog von dannen –
zuerst mal hoch bis auf die Pfannen
vom Dach – er schaute von oben,
hat seine Stimme laut erhoben,
damit ein jeder ihn auch hörte,
dass diese Krähe sich beschwerte.
Neugierig sind wohl alle Raben.
Was sie so auf dem Kasten haben,
wurde oft von Forschern dokumentiert
als Intelligenz meist attestiert.
Dohlen merken sich gute Verstecke –
denken sogar mal um die Ecke.
Sie suchen Werkzeuge für die Nuss,
die erst geknackt mal werden muss.
Wer Nüsse auf die Straße schmeißt,
der später auf den Kern auch beißt.
Die Autos rollen über die Schalen her.
Ganz nützlich ist dann solch Verkehr.
Die Raben warten, bis es kracht.
Der Reifen ihnen Mahlzeit macht.
Man könnte vieles noch berichten
von klugen Raben die Geschichten.
Von Hans Huckebein dem frechen Raben
als Kinder wir gelesen haben,
dass böses Tun in Strafen endet
und Schicksal sich am Ende wendet.
Bei Busch trinkt Huckebein Likör.
Da fällt Bewegung ziemlich schwer.
Der Vogel ganz im Garn verzwickt
zum Schluss erhängt und dann erstickt.
Die Rabenkrähe von heut Morgen
die hatte – denk ich – keine Sorgen.
Sie hoffte wohl auf Krümel Brot,
die ihr der Frühstückstisch hier bot.
Ihr scharfes Auge das sagte ihr:
Der Tisch bleibt leer wohl heute hier

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