Septemberfrühling

Septemberfrühling

Der Tag, als endlich doch der Regen kam –
nachdem die Dürre fast schon alles Leben nahm –
liegt nun gut drei, vier Wochen wohl zurück.
Das ersehnte Wasser war wie purstes Glück.
Auch Tage später fielen noch etliche Tropfen
Sie konnten den Mangel zwar nicht richtig stopfen.
Doch eine Handbreit Tiefe wurde vom Boden wassergetränkt
Das hat uns danach wieder Schöpfung neu geschenkt.
Der Weg zum Wäldchen hin schien längst nur tot zu sein.
Die Gräser strohtrocken, superwelk der Brennnesselrain.
So schlimm hab ich Natur verdurstet nicht gesehen.
Doch sollte hier fast Wundersames dann geschehen.
Die Gräser sind in feinstem Grün zurück erschienen
Im Wiesengrund können sie Kühen nahrungstechnisch dienen.
Am Wegesrand wird Gräserwachstum kaum gestört –
bis dass man Schneckenzähne raspelnd hört.
Die Brennnesselstängel schicken jede Menge neue Blätter.
Schon wird der Saumrand grün und freundlich netter.
Wie es so grünt und treibt könnt es wohl Frühling sein.
Es stimmt sogar die Stundenzahl vom Sonnenschein.
Doch erster Blätterfall in rot und gelben Farben
zeigt, dass wir längst den Herbst im Zeitenlauf schon haben.
Manch buntes Blatt fällt weich ins frühlingshafte Gras.
So soll es sein – und macht irgendwie auch Spaß!

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