Wie eines in dem anderen steckt

Wie eines in dem anderen steckt

Wie eines in dem anderen steckt,
das weckt
Neugierde beim Betrachten.
Messerschnitte machten
den Blick aufs Innere so frei
eigentlich ganz nebenbei.
Jetzt sah ich plötzlich Dinge
wie Porreeblätterringe,
die sich so schön umgreifen,
wenn sie im Herbst nun reifen.
Ganz ähnlich bei der Zwiebel:
sie legt enorm penibel
ihre Schalen dicht an dicht
bis zu der siebten Schicht.
Schneid ich den Bauch ihr quer,
kommen dann Ringe her.
Ich sehe dann lauter Kreise,
eh dann die Porreereise
endet im heißen Topf.
Schon träumt mein alter Kopf
vom zarten Gemüsesüppchen.
Das Bild vom Porreegrüppchen
wird es so nicht mehr geben.
Ich werd den Löffel heben,
die Suppe lässig schlürfen-
was Alte schon mal dürfen.

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