Ewig eisfrei

Ewig eisfrei

Januarkälte friert uns ein.
Jetzt nützt nicht mal der Sonnenschein,
um Wasser flüssig zu erhalten
Die ganze Umwelt will erkalten.
Der Teich im Garten spiegelt blank
Die Frösche ruhen gottseidank
im tiefen Schlick am Bodengrund
und bleiben ruhend so gesund.
Das Regenfass erstarrt von Tag zu Tag,
so lang das Eis zu wachsen mag.
Der Wasserhahn, der so oft lief,
ist abgesperrt und inaktiv.
Die Vögel fliegen nun zum Bach,
der ist zur Zeit noch fließend wach.
Doch hier wächst Eis vom Rande her.
Nach jeder Nacht ein wenig mehr.

Ich kenne ein paar feuchte Stellen,
da wollen Wellen ewig quellen.
Was sommertags die Kehle kühlt,
sich tief im Winter warm anfühlt.
Die Quellen bleiben ewig offen –
sind von der Kälte kaum betroffen.
Was aus der Tiefe ins Freie springt,
jetzt Wärme in den Winter bringt.
Die Tierwelt, die beim Frost nicht pennt,
die Quellen ihrer Heimat kennt.
Hier strömt das Wasser unentwegt –
kein Eis sich trennend darauf legt.
Kein Frost der Welt stört diesen Ort.
denn Wasser fließt hier immerfort.

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