Menschenleer

Menschenleer

Menschenleer, keine Straße, kein Haus –
wie sieht denn dieser Fleck nur aus?
Doch hinter mir steht so mancher Bus,
aus denen ergießt sich Menschenfluss.
Dort staunt der Reisende nicht schlecht:
denn die Natur scheint ziemlich echt.
Hier oben kann der Mensch kaum bauen.
So dürfen Augen hier noch schauen,
was die Natur aus Bergen macht,
wenn vorher ein Vulkan gekracht.
Kein Strauch, kein Baum lässt sich erspähen,
was wir wie grüne Schminke sehen,
an all den Wangen schroffer Berge,
ist Pflanzenwuchs gleich dem der Zwerge.
Kaum etwas in die Höhe schafft.
Der Untergrund gibt wenig Kraft.
Wurzeln stoßen zu früh auf Gestein.
Da muss das Kleid halt kürzer sein.
Im Tal hinab zur Stadt hinunter
da wird das Leben ständig bunter,
Die Inselhauptstadt wuchert prächtig
Doch die Natur sie ist ohnmächtig.
Hier oben blickt man ins Reservat.
Tief unten wird fast alles Stadt.
All, was ich schau, ist menschenleer.
Die Luft ist leicht, kein Wolkenmeer
trübt mir den schönen Augenblick.
Doch bald tritt dieses Bild zurück.
Hinter dem Berg da liegt die Stadt,
die alles nur nicht Leere hat.

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