Frühlingsblau

Frühlingsblau

Wenn ich jetzt in den Garten schau,
färbt früher Lenz manch Blüten blau.
Eine Irisgruppe liebt das Azur
Gelbe Zungen stören wenig nur.
Vom Leberblümchen ist das Blau milder,
doch zaubert es sehr schöne Bilder.
Buschwindröschen im hellhimmelblau
zeigen sich vornehm am Waldrand zur Schau.
Wo jetzt Traubenhyazinthen blühen,
kann man ein Meer an Blauheit finden.
Ein Blau, das oft Violett schon grüßt,
zeigen die Veilchen – ihr Duft versüßt
die Frühlingsluft.
Sie ruft,
die Hummeln, wie die Bienen her.
Lang waren die Pollensäcke leer.
Nektar quillt am Blütengrund,
der landet saugend dann im Mund.
Neben dem Frühlingsblau
färbt die Natur
nach ihrer Lust in Moll und Dur.
Mal ist die Farbe grell und satt.
Dann ist sie weich und zärtlich matt.
Der Frühlingstrauß strahlt bunt und heiter –
und Sommer macht da einfach weiter.

Ein Kommentar zu “Frühlingsblau

  1. Hallo, lieber Gerhard Laukötter,

    „Frühling lässt sein blaues Band….“
    schauen auch am Wegesrand.
    Das einzige Blau in meinem Garten,
    lässt noch ein wenig auf sich warten,
    deswegen freue ich mich über deines,
    was du versteckst in schön Gereimtes.

    Liebe Grüße von Sigrid

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