Silberblätter

Silberblätter

Der Morgen ist sehr jung
und Sonne steht noch tief
in dieser Dämmerung
bleibt Licht so flach und schief.
Die neuen Seerosenblätter
tauchen vom Grund her auf.
Das milde Frühlingswetter
beschleunigt den Verlauf.
Weinrot zeigen sich Teller,
sie schwimmen auf der Haut.
Wird es nun immer heller,
das Blatt bald grün ausschaut.
Heute zur frühen Zeit
erscheinen Silberspiegel.
Über jedem blanken Kleid
legt Anmut ihre Siegel.
Der Reiz der schönen Stunde
kennt keine Ewigkeit.
Doch aus dem tiefen Grunde
sprießt weiter frische Zeit.
Bald werden hier Rosen blühen
dann prahlt damit der Mai.
Frösche sich laut bemühen,
sind sie beziehungsfrei.
Der Glanz bleibt mir im Sinn
als Zauber der Natur.
So lange wie ich bin,
folg ich wohl seiner Spur.

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