Da war einmal…

Da war einmal…

Da war einmal ein Paradies,
das durch den Menschen Erde hieß.
Vom Meeresgrund zur Bergeshöhe
gab es Getier – sogar Gletscherflöhe.
Wo Boden war -nicht eiseskalt -,
da wuchs schon bald viel Regenwald.
In einer kleinen Ewigkeit
entstand großartig Vielfältigkeit
an Wesen auf diesem Planet,
dass man in Staunen nur vergeht.
Das kleine Stück vom Meeresgrund
erlebte manch ungetrübte Stund.
Schnecken und Muscheln aufgehäuft
zeigen, wie damals Leben läuft.
Millionen Jahre sind sie schon tot.
Doch was sich damals ihnen bot,
war heile Welt – noch menschenlos.
Was dann geschah- ist beispiellos.
Das Gleichgewicht von Werden und Gehen
das blieb seitdem nicht mehr bestehen.
Meere sind bald von Fischen leer.
An Polen schmilzt das Eis zu sehr.
Gletscher weichen hitzeentfernt,
weil sich der Erdball stets erwärmt.
Macht euch die Erde untertan –
die Menschheit hat das längst getan.
Was Paradies war, wird zerstört.
Die Geschwindigkeit ist unerhört.
Wie wir Umwelt und Klima schützen,
wird das der Erde kaum noch nützen.
Wir feiern Fortschritte bei den bösen Gasen,
wenn wir nur etwas langsamer rasen
mit all den Autos auf dieser Welt –
die aller Fortschritt so entstellt.
Ein Weiterso, ohne Mut zu verzichten,
wird diese Welt schon bald vernichten.

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