Aus vergangenen Blütezeiten

Aus vergangenen Blütezeiten

Blütezeiten
bereiten
Augenwonnen.
Zerronnen
nach wenigen Tagen
liegt
duftendes Blütenlaub
im Bodenstaub.
Der berauschende Duft,
die Insektenluft
werden Opfer der Zeit.
Ewigkeit
kennt keine Natur.
Manche Spur
zeigt zurück
ins Lebensglück.
Trockene Sommerreste
Blütenstandäste
trotzen dem Wind.
Sie sind
ihrem Ende sehr nah,
da
neue Triebe erwachen.
Sie machen
Pflanzenleiber grün.
Wenn sie dann blühn,
ist der Gipfel erreicht.
Danach zeigt
die Uhr
oft nur
auf das Ende .
Wie trockene Hände
recken sich die Stände.
Vielleicht
reicht
vom Wind ein Stoß
bloß,
Stiele zu knicken.
Dann blicken
wir auf die junge Gestalt –
auch sie wird
herbstalt.

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