Gerhard Laukötter's Blog

Helleborus Fast so weiß wie Januarschnee Leuchten Kronenblätter. Christrose als Winterfee Lacht froh bei kaltem Wetter. Werbeanzeigen

Schnee von gestern Das weiß erstarrte Wintertuch Aus reifem Schnee und Eise Hat nicht mehr kalten Frost genug Kristalle brechen leise.

Wolkenbäume Wattebäuschchen, zarte Träume federweiß so duftig leicht zeigen diese Winterbäume, die der Reif so kühl gebleicht.

Reifgeschöpfe Der späte Nebel nachts gefror, Lässt Tröpfchen kalt erglimmern. Im Morgenlicht steh ich davor, Seh Eiseskünste schimmern.

Wintermantel Ach ich sehn mich nach dem Frühling krokusgelb hyazinthenblau. Doch wie ich heut nach draußen ging, war alles frostig grau.

Bodenruhe Die Erde schläft zur Winterszeit. Es wird ein langes Ruhn. Sie scheint vom Leben ganz befreit, braucht keinen Dienst zu tun.

Im Schnee Kaltgraue Wolken streuen Schnee Anfänglich leichtes Grieseln. Die Flöckchen, die ich fallen seh So sanft zu Boden rieseln.

Wintergarten In den dunklen Jahreszeiten Schläft der Garten vor sich her. Zeigt sich kärglich all die Seiten, Grünes gibt es fast nicht mehr.

Vergessenes Gemüse Seit gestern landet erster Schnee umzuckert zärtlich Pflanzenreste. Was ich am Morgen fröstelnd seh, sind weiß verpudert Winteräste.