Gerhard Laukötter's Blog

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Tropfenküsse Ewig und drei Tage her ist der Tag, an dem am Himmel etwas Graues lag. Heute am Morgen war es endlich so weit Feiner Nieselregen beendet die Trockenheit. Ich spürte den ersten Regenstaub – Noch raschelte knisternd vergängliches Laub. Am Tage zuvor hatten die Winden gelacht In der milden Brise haben sie gedacht, der Sommer würde wohl nie vergehen. Sie haben auch muntere Bienen gesehen. Im Morgengrauen kam die Kaltfront daher… Weiterlesen

Späte Winden Zehn Tage noch dann der November graut Doch wenn mein Blick in den Vorgarten schaut, dann glaube ich nicht an düstere Tristesse Ein Windenmeer lockt vielmehr mein Interesse. In wunderbar pastellierten Tönen wollen hier Ranken die Augen verwöhnen. Ganz groß, dabei hauchzart sind die Trichter, in die fallen hinein nun die Sonnenlichter Man glaubt, man schwebt im Sommertraum. Doch herbstlich ist ja schon längst der Raum. Wie kommt es nur… Weiterlesen

Fast nichts im Wege Raues Gestein in allen Größen liegt auf dem Weg mir tief zu Füßen. Jeder Schritt der knackt und kracht, weil meine Sohle Druck hier macht. Wie anders fühlt der Weg im Wald, wo gar nichts – nur ein Ast mal knallt, wenn ich auf ihn den Fuß schwer setze und sein Skelett brüchig verletze. Sonst kann aus Moos und Blätterschichten ein weiches Bett sich hier einrichten. Doch schnell… Weiterlesen

Ackerwinde Ich finde die Ackerwinde gelinde ausgedrückt – aber ehrlich – gartenentbehrlich. Ganz aus dem Boden gepflückt, das ist kaum jemandem geglückt. Bleibt nur ein kleinster Wurzelrest dann kommt die Pest frech wieder zurück sucht sein Glück rankend und windend dabei immer wieder findend eine Pflanze als Klettergerüst die umklammert sie würgend dann fest. Die Winde wächst wieselschnell. Ganz oben ist es schön hell. Einen Platz an der Sonne spendet viel Wonne…. Weiterlesen