Akelei Aquilegia

AkeleiblütenAkelei
Aquilegia

Zum Ende von dem Monat Mai
ist ihr Erblühen meist vorbei.
Die Akelei senkt voll Demut
den zart geschmückten Blütenhut.
Gärten färbt sie rose und blau
edel dezent, wohin ich schau.
Der innre Kelch schützt Intimität
Die äußere Hülle in Strahlen zergeht.
Blätter sind drei mal dreifach geteilt.
Ihre Ränder dabei rundlich gefeilt.
Abrecht Dürer malte die feinliebe Blume
brachte sie damit zu etwas Ruhme.
Auch sonst war Aquilegia sehr geschätzt.
Auf heilende Kräfte hat man gesetzt.
Im Garten ist sie bescheiden und treu.
Sie kommt gerne wieder- versämt sich auch neu.
Ihr Blütenkörper zeigt Architektur
als leuchte hier eine Lampe der Natur. Weiterlesen

Zwischen den Fronten

MiniererZwischen den Fronten

Die einen fressen es komplett –
Die anderen nur kleine Stücke.
Manch Blätterhunger macht kaum fett
ist heimlich aber voller Tücke.
Denn es gibt ja noch die Minierer.
Sie nagen flach im Blatt umher.
Erst zeigen sie sich als Verzierer,
Dann wird ihr Fraß nur noch Verzehr.
Im Labyrinth der Futterspuren
Such ich den kleinen Bösewicht.
Sein Kot zeichnet schwarze Konturen
Der leere Gang bringt ihn ans Licht.
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Im Blatt zu Hause

Im Blatt zu Hause

Im Regensommer wuchert Kraut,
dass alles bald recht wild ausschaut.
Es freut sich hier wohl die Natur –
Vom Garten fehlt bald jede Spur.
Das Kräuterbeet ist Sorgenkind –
Wo ich fast keinen Anfang find.
Mit Schere und mit Armeskraft
Ist bald das Gröbste dann geschafft.
Manch Kleines, was so unterdrückt,
ist wieder mehr ins Licht gerückt.
Vom Akelei wollt ich noch Blätter,
Die auch gelitten durch das Wetter,
mit grobem Griffe noch entfernen,
da konnt ich schnell noch etwas lernen.
Die Blätter waren illustriert,
da Fliegen hatten drin miniert. Weiterlesen